Heinz-Sielmann-Schule veranstaltet kreativen Literaturwettbewerb 

 Im Februar verwandelte sich das Selbstlernzentrum der Heinz-Sielmann-Schule erneut in eine Bühne für Literaturbegeisterung und Lesefreude. Der überarbeitete Literaturwettbewerb ging in diesem Jahr in die zweite Runde und zeigte, wie vielseitig und kreativ sich Schülerinnen und Schüler mit Büchern auseinandersetzen können.

Im fünften Jahrgang überzeugte Mia Marie Stieghorst die Jury mit ihrem Vortrag aus dem Buch „Der Sprachabschneider“ von Hans Joachim Schädlich, das zuvor im Deutschunterricht behandelt worden war. Sie las flüssig, betont und nahezu ohne Lesefehler. Ihre ausgezeichnete Vorbereitung und ihr sicheres Auftreten brachten ihr den Sieg in ihrer Jahrgangsstufe ein.

Bei den sechsten Klassen setzte sich Clara Walter knapp gegen die anderen Lesesiegerinnen und Lesesieger durch. Mit ihrer Interpretation von „Alice im Wunderland“ überzeugte sie die Jury. Pädagogin und Organisatorin Stefanie Krone lobte die Wahl des Textes: „Ein Klassiker, den man aufgrund seiner besonderen Sprache immer wieder gerne liest und hört.“

Nachdem der klassische Vorlesewettbewerb der Schule vorletztes Jahr überarbeitet worden war, stand für die Jahrgänge 7 bis 9 eine kreative Auseinandersetzung mit der im Unterricht behandelten Lektüre im Mittelpunkt.

Die siebten Klassen hatten sich mit dem Jugendroman „Novemberschnee“ von Jürgen Banscherus beschäftigt. In einem rasanten szenischen Spiel stellten sie dar, wie die Charaktere Lina, Tom und Jurij nach einem Banküberfall flüchten und schmerzlich erfahren müssen, wie aus einem Spiel bitterer Ernst wird. Besonders überzeugten hier Adnan Ali, Fabian Dick, Jan Sharif und Luca Grüger aus der Klasse 7a.

Auch die achten Klassen präsentierten ein Stück, diesmal zu „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Neben ihrer starken schauspielerischen Leistung beeindruckten sie mit aufwendig gestalteten Requisiten, in die sie viel Zeit und Kreativität investiert hatten. Julia Zang, Emily Brockly, Emilia Schneider und Merve Topselvi gewannen in ihrer Jahrgangsstufe.

Den Abschluss bildeten die Beiträge der neunten Klassen zu „Sein Reich“ von Martin Schäuble. Das Buch thematisiert unter anderem Verschwörungstheorien und den Umgang mit Verschwörungstheoretikern – ein hochaktuelles Thema.

Giacomo Cinquepalmi hielt eine überzeugende Rede, während Felix Pott-Papenkordt, Torben Glowacz, Leonard Steffen und Laura-Leona Perfetti eindringlich vor den Gefahren von Verschwörungstheorien warnten. Sophia Menn und Leonie Dyck machten mit informativen Plakaten darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, Quellen sorgfältig zu prüfen und kritisch zu bleiben.

„Der Vormittag verging durch die guten Beiträge wieder wie im Flug“, war sich die Jury einig. Stefanie Krone betonte: „Leider kann es aus jeder Jahrgangsstufe immer nur einen Sieger oder eine Siegergruppe geben. Verdient hätten es viele mehr.“

Eines steht jedoch fest: Der traditionsreiche Wettbewerb wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden und bietet dann erneut literaturbegeisterten Schülerinnen und Schülern die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

Foto (HSS):

Die Schüler der Jahrgangsstufe 7 beschäftigten sich mit dem Jugendroman „Novemberschnee“ von Jürgen Banscherus und überzeugten mit einem rasanten szenischen Spiel, in dem es um die Flucht nach einem Banküberfall ging.

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